Die Pflegekraft war sehr ruppig
Die Pflegekraft war sehr ruppig, bezeichnete sich als „Chef“, verhinderte Besuch einer Freundin der Betreuten, ging z.B.nicht auf Essenswünsche ( „Ich koche, wie ich will“) ein. Die Vermittlungsstelle kooperierte schlecht, in dem Vertrauenspersonen und gesetzlichen Betreuerinnen gegen die ausdrückliche Vereinbarung nicht Bescheid gegeben wurde, wann die Pflegekraft kommt und die Betreute plötzlich eine fremde Person ins Haus lassen musste. Vertraute Personen hatten keine Möglichkeit, diesen Einstieg für die Betreute oder auch die Betreuungskraft zu begleiten und zu erleichtern. Dies wurde der Leiterin der Pflegevermittlung auch mitgeteilt. Aber es kam noch schlimmer und dann zur tödlichen Katastrophe: Als es zum notwendigen Wechsel der Betreuungsperson kam, wurden erneut weder die Betreute selbst, Angehörigen noch Freunde oder gesetzliche Vertretung informiert. Die Betreute stand zwei in fremder Sprache sprechenden Menschen gegenüber und ergriff die Flucht. Trotz intensiver Suche aus dem privaten Umfeld und zweimaligem Polizeieinsatz konnte sie erst Tage später tot aufgefunden werden! Hätte die Vermittlung informiert und jemand die Übergänge begleiten können, wäre dieser Tod zu verhindern gewesen. Ein Skandal!





